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Wege aus der Krise: wie dichtende Denker Gesellschaft gestalten

Marionetten im Politzirkus

Wir erwarten ja, dass sich unsere Abgeordneten im Bundestag als die klugen, eigenständig denkenden Menschen beraten, als die wir sie im Privaten vielleicht kennen. Doch kaum “dort oben” angekommen, geben sie nur noch hohle Phrasen und Allgemeinplätze von sich. Warum? Weil sie nicht als Individuen auftreten dürfen, sondern sich erstmal verschiedenfarbige Mäntelchen umhängen müssen und ans Protokoll halten.

Sie schlüpfen, könnte man sagen, in uralte Kostüme, die ihre Handlungen bestimmen.

Unsere Vorfahren sind voll in den Rollen und den damit verknüpften Zeremonien aufgegangen, doch in uns lebt schon viel zu viel Eigenwille. Der äußert sich zum einen in Zickereien und kindlichem “aus der Rolle fallen”, und zum anderen im kühlen Mißbrauch der Rollenwirkung. Irgendwie zieht uns dieses Parlamentstheater an, andererseits fühlt es sich falsch und unwahr an, nicht wahr?

Starre Rollen sind für uns unzeitgemäß, aber in den den frühen Klassenstufen (= Kulturen) waren sie notwendig. Da hat man sich eben nicht frei entfaltet, wie wir uns das heute wünschen, sondern ein Lehrdrama gespielt. Was jeder zu tun oder zu lassen hatte, war wie in einem Theaterstück genau vorgeschrieben, und zwar deshalb, weil die breite Masse noch nicht fähig war, aus sich heraus das Nötige zu tun. Genau wie Kinder erst nach und nach Bewusstsein für ihre Handlungen entwickeln, sowie Fähigkeiten wie Rücksicht etc., so war es auch menschheitlich.

Der mündige, souveräne und freie Mensch hat sich erst herausgebildet, und das ist die Frucht einer langen Lebensschule mit verschiedenen Klassenstufen und passenden Lehrinhalten. Doch damit wir die Früchte ernten und die Schätze bergen können, müss(t)en sie in einer entsprechenden Schule erst aktiviert werden.

Als der Krieger zum Feuer wurde

Eine solche Klassenstufe war das alte Kastensystem, und es war ebensowenig zur Gängelei ersonnen wie die Volksschule oder Universitäten. Es diente einfach der Ausbildung jener Seelenhaltungen, die mit den kosmischen Kräften von Erde, Wasser, Feuer und Luft korrespondieren. Der Krieger wurde zum Feuer, könnte man sagen, der Bauer zur Erde, der Handwerker zum Wasser und der Priestergelehrter ein Luftwesen – ein Überflieger im wahrsten Sinne des Wortes, ein Adler. In unseren vielen Leben haben wir alle Rollen durchlaufen und uns in sie eingearbeitet (was natürlich nur akzeptieren kann, wem das Konzept von Reinkarnation einleuchtet).

Jetzt tragen wir diese Fähigkeiten zur freien Verwendung in uns, und zwar in Form der sogenannten vier Temperamente.

Es gibt verschiedenste Versuche, die typischen Veranlagungen begrifflich zu fassen, was schon mal beweist, dass sie existieren und uns auffallen. Die wichtige Neuerung ist, sie als Begabungen mit Kräften aufzufassen, und nicht nur als Eigenarten, die es etwa beim Kundengespräch oder in der eigenen Lebensführung zu berücksichtigen gilt (Stichwort Ernährung, Psychohygiene). Nehmen wir das Feuer des Cholerikers als Beispiel: es wird im Sozialen dann gebraucht, wenn es um das Anschieben von Projekten geht, doch in der Phase der Ideenfindung wirkt es störend bis vernichtend. Da braucht es mehr die sanguinische Luftigkeit mit wässrigen Elementen des Phlegmatikers.


Dies in aller Kürze nur zur Charakterisierung des Prinzips, das uns aus der Musik bestens vertraut ist. Man stelle sich eine leise Passage in einer Symphonie vor, in die plötzlich das Solo des ausgeflippten Paukisten knallt. Alle würden unwillkürlich wissen: das war jetzt deplatziert! Warum wartest du nicht auf deinen Moment?

Alle Klangfarben von Instrumenten und auch Stimmlagen sind für sich gut, doch erst im rechten Zusammenspiel tragen sie zur Erschaffung “schöner” Musik bei. Was aber Laien von Profis unterscheidet, ist deren Fähigkeit zur freien Improvisation, also ohne Dirigent in eine Gemeinsamkeit zu finden – weil jeder hört, was da werden will. Man kann ein Thema als Rahmen vorgeben, der von den Mitspielenden dann zwar frei, aber nicht willkürlich ausgefüllt wird. Wo jeder nur sein Ding macht, und diesem Musikwesen nicht zuarbeitet, dass da geboren werden will, entgleitet alles in die Kakophonie im Gegensatz zur Mehr-Stimmigkeit.

Das gleiche Prinzip denke man sich nun übertragen auf das Soziale!

Zuerst waren die Gesellschaften also starr gegliedert. Jeder wurde streng auf seinen Platz verwiesen, mit genauen Handlungsanweisungen. Mit wachsender seelischer Reife lockerte sich das, und Aufstieg wurde möglich – sprich mehr und mehr Freiheit, sich über Rollen hinweg frei einzubringen. Es wurde dynamisch, was dieses keltische Mandala wunderbar zum Ausdruck bringt.

Einstmals klebte der bäuerliche Mensch an seiner Scholle und war seelisch darin verwurzelt. Er konnte nicht weg, und wollte es auch nicht. Heute hingegen wechseln viele von uns Wohnorte wie Kleidung, und bewegen sich leicht und flüssig durch unterschiedlichste Sprach- und Kulturräume. Das wäre damals nicht möglich gewesen. Viele haben mehrere Berufe, sprich sie können sich anpassen und eben tun, was an irgendeinem Ort vonnöten ist.

Wir sind somit bereit, uns an jeder Position stehend so miteinander in Beziehung zu setzen, dass es klingt!

Übertrag auf den Alltag

1) Frischer Wind
Auf einer Party sitzen die Leute gelangweilt herum. Die Tür geht auf, und Peter und Myriam kommen herein, braungebrannt und gerade von den Malediven zurück. Ein schönes Paar die beiden, so harmonisch ausgewogen gleichberechtigt. Ein Raunen geht durch die Runde. “Hey ihr zwei, wie schön!” Das bereits erstorbene Gespräch belebt sich wieder, der Funke springt über und reges Treiben entfaltet sich. Anteilnahme vertreibt die Langeweile, und humorerfüllte Wärme nährt den Seelenraum. Im vollen Sinne des Wortes haben die beiden frischen Wind hereingebracht, von dem alle profitieren.

2) Kalte Starallüren
Eine andere Geselligkeit, die gerade in Gang kommt. Kleine Plaudereien flackern auf, man lächelt schon und wird miteinander warm. Da knallt die Tür auf, und Peter platzt herein, die Myriam im Schlepptau. “Na, ihr alten Schnarchnasen!” tönt er, wollt ihr mal was Tolles sehen?” Ruckzuck zieht er die Aufmerksamkeit auf sich, zeigt Bilder und glänzt mit Anekdoten – doch drumherum erstirbt das Gespräch. Die behagliche Wärme droht, von kalten Starallüren ausgelöscht zu werden.

Doch zum Glück ist Birgit da, die zum Buffet ruft, und Gerhard, der ein Spiel vorschlägt. Die gestaute Anteilnahme kann wieder fließen, und auch Peter kommt vom hohen Ross. Darauf will er eigentlich ja gar nicht sitzen, aber manchmal geht sein Temperament mit ihm durch. Wie gut, dass Birgit und Gerhard aufmerksam den Lauf gewahrten und in neue Bahnen lenkten.

Wir lernen: jeder ist Teil des Geschehens, kann es aber auch beeinflussen.

Dazu muss man sich “nur” aus dem darin gefangen und mitgerissen werden lösen, und das Geschehen im Geiste von oben betrachten. Was fehlt, damit es heil und zum Mandala wird, zur harmonischen Form? Entsprechend handelt man, gibt Impulse, und taucht wieder ein, um die Wirkung nachzuempfinden. Genau diese Kunst beherrschen gute Gastgeber, die zugleich Teilnehmer wie auch Steuerleute sind, gemeines Volk und Führende – immer im Wechsel der Perspektive.

Sie verstehen es, mit Ich und Wir, mit Gesetz und Leben, Form und Fluss zu spielen. Dies ist das Prinzip der Freien Menschen in der Schönen Neuen Welt.

Frei in die Welt gestellt

Im Unterschied zur alten Ordnung brauchen wir keine festen Rollen mehr, und dürfen (müssen) den Platz frei wählen. Als Vorschau diene diese Illustration.

Jetzt braucht es nur noch Unterricht im (sozialen) Handwerk des guten Hirten. Die gleich zu schildernde Dreigliederung ist meines Erachtens nur musikalisch zu fassen, und mit einer wichtigen Erkenntnis im Hintergrund: persönliche Wünsche sind im Gesamtkontext zu sehen. Damit ist das zwischen- wie außermenschliche Beziehungsgefüge gemeint.

Wie der eigene Körper bestimmte Stoffe und Bedingungen braucht, damit wir gesund und leistungsfähig sind (Stichwort work-life-balance), so auch die Gesellschaft als seelischer Organismus. Dieser folgt eigenen Gesetzen, nach innen im Zwischenmenschlichen, wie nach außen. Es muss also zwischen uns Menschen stimmen – aber auch zwischen uns und den geistigen Wesen, mit denen wir in Beziehung stehen – z.B. Vater Himmel und Mutter Erde. So wenig wir ohne die Zuarbeit von unzähligen Organismen in unserem Körper leben könnten, so sehr sind wir auf die Mithilfe jener angewiesen, die wir Engel nennen, Erzengel usw. So stellte Hildegard von Bingen den Sachverhalt dar:

Warum also feierte man, um den Bogen zu schlagen, früher das Erntedankfest? Na um die gute Beziehung zur Erdenmutter zu erhalten! Denn von unserem Dank ernährt sie sich.

Dank ernährt die Erdenmutter

Auch diese Aussage stelle ich ohne große Erklärung hin. Ich kann nicht beweisen, dass es die Mutter als empfindende Wesenheit gibt, die unter Undankbarkeit genauso leidet wie ein Mitmensch. Doch wir spüren es ja, und das muss Beweis genug sein. Außerdem wird die Idee einer Schuld im Rahmen der sogenannten Klimakrise ja nur zu willig aufgegriffen, und viele treibt es raus in die Natur – wenn auch ohne zu wissen, was genau oder wen sie dort suchen.

Wenn wir also voraussetzen, dass es die Erdenmutter als Wesen gibt, und wir in einer Beziehung zu ihr stehen, dann stellt sich die Frage nach der Ausgewogenheit. Derzeit nehmen wir nur im Rahmen von Landwirtschaft und Produktion, doch wie steht es mit dem Geben? Dank, z.B. im Tischgebet, wäre in einer guten Beziehung das Mindeste – doch was die Mutter wirklich freut, ist die tatkräftig-liebevolle Veredelung ihrer Gaben. Ich glaube, dass man früher darum wusste, und es deshalb ins Brauchtum einführte, Kunstwerke wie dieses herzustellen.

Gesehen in Istanbul. Das Essen dort schmeckte insgesamt köstlich, um Welten besser als beim Dönermann nebenan.

Ja haben die Leute denn nichts Besseres zu tun, als ihr Essen zu verzieren? Wem nützt das denn?

Eine gute Frage, die heute beantwortet will, weil uns das Festhalten an unverstandenen Bräuchen nichts mehr bringt. Ganz wissenschaftlich kann man das Experiment machen, sich bei der nächsten Feier richtig Mühe mit der Raumgestaltung zu geben, und bei der nächsten noch nicht mal zu putzen und aufzuräumen. Dann achte man auf die Stimmung, welche Gespräche sich entwickeln und ob überhaupt, ob sie geistvoll sind etc.

Warum krankt die Natur und sterben die Tiere in so großer Zahl? Weil wir ihnen unsere Aufmerksamkeit und Liebe nicht mehr schenken, ganz einfach! Wer singt denn noch mit freudvollem Herzen “Alle Vöglein sind schon da”, oder kennt mehr als 2 Vogelarten? Wir, die man zu Verbrauchern gemacht hat, unsere sehend-erkennende Liebeskraft ist wichtig für Mutter Erde und ihre Geschöpfe, und ohne diese wird sie sterben.

Glyphosat ist ohne Frage schädlich, aber auch nur der Ausdruck eines völlig lebensfernen, ja lebensverachtenden Denkens. Dieses einseitig männliche, auf Nutzenmehrung gerichtete Denken, das keinen Bezug mehr zur Urmutter hat, das tötet die Welt. Und sicher sind Permakultur oder biologisch-dynamische Landbauweise zu begrüßen, aber nicht die Methode an sich wirkt heilend, sondern die aufwendete Liebe. Früher wusste man um diese Zusammenhänge, und daraus leitete man die hier noch einmal gezeigten Verhaltensregeln ab.

Nötig ist also:

  • Anerkennung nach oben und Dank nach unten.
  • Dienst der Führenden am Volk, dass ihnen Vertrauen schenkt.

Das sind die Grundzutaten für den Sozialen Organismus, dem sich private Belange unterzuordnen haben. Was uns wie beliebige Regeln erscheint, zum Gängeln erdacht, sollte für den rechten Klang nach innen wie außen sorgen. Den Einklang zwischen Weltenkräften herzustellen, das war Aufgabe der gekrönten, weisen Häupter. Doch nun sind sie fort, was weitreichende Konsequenzen hat.

  1. Ersetzen des Protokolls
    Lebensregeln für Anstand und Sitte waren für unmündige Menschen entworfen. Ein Souverän fragt nicht, was er soll, sondern was nötig und jetzt gerade richtig ist. Er muss sich z.B. von keiner Fußgängerampel herumkommandieren lassen, weil er die Verkehrssituation selbst einzuschätzen vermag.
  2. Verdrehungen
    Zudem verstehen wir nicht mehr, worum es in den alten Regeln und Volksweisheiten ging. Irgendwie ist es nicht richtig, dass Megareiche eine Mehrheit nach ihrer Pfeife tanzen lassen können, das spüren wir. Aber sie enteignen geht ja irgendwie auch nicht, weil sie “sich das doch erarbeitet” haben. Hier klingt der alte Spruch an, dass “jeder seines eigenen Glückes Schmied sei” und deshalb sich selbst der Nächste. Doch diese Regel galt nur am Ich- oder Vaterpol! Wer die Schule der Macht durchlief, lernte dort, sich ganz auf die eigenen Beine zu stellen – doch niemals auf Kosten der Gemeinschaft. Denn die Mutter spricht: “Man sieht sich immer zweimal” und “wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein”.

Absolute Widersprüche zwischen Ich und Gemeinschaft, die richtig zusammengebracht werden müssen, um den Tanz des Lebens zu bewirken. Ein Thema, das wir immer mehr vertiefen und illustrieren werden.

Doch sieht man sich wirklich immer zweimal in diesem Leben? Oder spielte man hier auf die karmische Verbindung an? Und war das mit der Grube nicht eher ein Bild, um die Auswirkungen von Niedertracht auf den Sozialen Organismus zu beschreiben, Stichwort Seelengift? Wir verstehen solche Bilder nicht mehr, dennoch reagieren wir auf sie – und das macht uns extrem manipulierbar! Deshalb brauchen wir unbedingt einen neuen Zugang zur darin beschriebenen Lebensrealität.

Begriffsarbeit ist nötig, die viele z.B. schon in Partnerschaften leisten – wenn auch meist ungewollt.

Ist es Liebe, wenn mich jemand mit ihr manipuliert im Sinne von “Wenn du mich liebst, dann…”? Oder nicht eher kaschierter Egoismus? Im Durchdenken und innerlichem Durchschmecken solcher Erfahrungen können wir zu neuer Einsicht gelangen und alte Instinkte überwinden, die ein freies Zusammenleben be- oder verhindern.


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Thomas C. Liebl
 

Bewegungslehrer, Autor, Visionär. Mehr Infos hier.

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Jürgen Elsen - 3. Mai 2020

“..Man kann nicht gleich an Institutionen gehen, man kann nicht gleich neue Einrichtungen pflegen, sondern es handelt sich darum, dass möglichst viele Menschen sich finden, in deren Erkenntnisfähigkeiten diese Dinge drinnensitzen, dann wird man mit diesen Menschen Institutionen bilden können.” (GA 196)

R.S. spricht darüber 1920 – also vor 100 Jahren.
Sind heute irgendwo diese – letztenendes organisational wirkende Institutionen im Sinne des von Steiner gemeinten Kontextes von Menschen gebildet worden ?

Ich kann keine sehen. Das einzige, was mir dazu einfällt ist mal wieder das KRD und schade, daß hier geschaffene – natürlich noch in den Anfang steckende Institutionen, die den Menschen im Sinne des obigen Artikels im Mittelpunkt haben – gerade von denen, die schon 100 Jahre über so etwas debattieren nicht mit weiterentwickelt werden …

Woran liegt das? Was stimmt denn nicht? Was braucht es denn noch?

Reply
    Thomas C. Liebl - 3. Mai 2020

    Danke für Antwort, Jürgen!

    Nein, die Institutionen sind nicht gebildet worden, oder besser der Staat nicht dreigegliedert. Der Grund dafür liegt m.E. im Zitat. Es haben sich eben zu wenig Menschen gefunden, die “diese Dinge” verinnerlicht haben. Wer das tut, muss staatliche Bevormundung in Bildungs- oder Gesundheitsfragen (!) vehement ablehnen. Aber genau das erlebe ich bei sehr wenigen. Da haben Dichter noch Emanzipations vor sich, wie ich schrieb, und Denker Befreiungsarbeit.

    herzlich
    Thomas C.

    Reply
Jürgen Elsen - 13. Mai 2020

Danke, Thomas – natürlich auch wieder für Deine anregenden Texte, Deine Zeit und Aufwand …. !

Wie Du schon sagst: es haben sich zu wenige Menschen gefunden, die … VERINNERLICHT haben…

Bei mir bedeutet Verinnerlichung eben auch das Einschließen von Willensenergie (= Tat).

Der “Moll-Schritt” der Verinnerlichung ist nur die eine Seite, darauf folgt der “Dur-Schritt” der Tat.

Und deshalb reicht es auch nicht “irgendetwas” – ja meist wohl gedanklich und verbal – abzulehnen (wie Du schreibst), sondern es müssen DAZU dann auch Schritte manifestiert werden.

Sonst kommt es eben nicht zu den Einrichtungen (“Dur-Manifestationen”), selbst, wenn Menschen da sind, die schon schön “mollig” sind und das überall hintönen 😉

Wir können uns ja jetzt alle “corona-bewähren”. Ich setze nirgendswo eine Maske auf, sondern ein freundliches Lächeln.

Falls ich des Hauses (Geschäft) verwiesen werden, komme ich dem natürlich nach, aber nicht ohne entsprechende “Belehrung”, nach dem Motto: Sie müssen das nicht tun !!! 😉

herzliche Grüße und weiterhin viel Energie und Wohlwollen

Jürgen

Reply
Ursula - 27. Mai 2020

Ich möchte mitteilen, dass ich sehr zu einer Gemeinschaft im obigen Sinne zählen würde, aber doch lieber den Rückzug in mein kleines Reich antrete, da ich die allerwenigsten Menschen zu ertragen weiß.
Also gelingt es mir nicht, in einem heilenden Sinne zu wirken. Da ist zu viel kaputt.
Wozu kann ich denn noch dienen, wenn nicht zum Aufbau einer weiterführenden Gemeinschaft?

Reply
Martin MS - 3. Juni 2020

Auch wenn ich nicht alles 1 zu 1 teile, das Gefühl geistiger Verwandtschaft ist sehr deutlich, von daher: *meld*.
Herzlichen Gruß,
Martin aus Marburg

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