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Wege aus der Krise: wie dichtende Denker Gesellschaft gestalten

Das Gespräch der Vertrauten

Wir alle tragen archetypische Bilder von guten, sprich einander liebenden Eltern in uns. Ihre Karikaturen werden uns zur Einlullung ja immer vor Augen geführt.

Klassisch tritt der Vater für Strenge gegenüber den Kindern ein, weil er tüchtige Menschen aus ihnen formen will, die Erfolg haben. Die Mutter wiederum neigt zum Verständnis, und fordert Raum für Entwicklung. “Das wird schon, lass ihnen Zeit”, ist ihre typische Position. Strenge für Erfolg ist im Geistesleben wichtig, doch in der Wirtschaft ist gegenseitiges Verständnis vonnöten, damit in Freiräumen Entwicklung geschehen kann. Wir haben das beim Thema Wunder und Tore zur Anderwelt gestreift.

Aus gegensätzlichen Positionen bildet sich bei liebenden Eheleuten (oder Freunden) eine neue oder dritte Lösung, und zwar durch Beleuchten beider Seiten im ruhigen, ergebnisoffenen Gespräch.

Die Voraussetzung ist besagte neue Liebe, insofern sie auf Wertschätzung und Anerkennung des anderen Blickwinkels gründet.

(Wir sind hier der Menschenliebe auf der Spur, also der Liebe zum ursprünglichen, ganzen Menschen, aus dem sich Mann, Frau und alle individuellen Einseitigkeiten einst entwickelt haben. Wie schon angedeutet vertritt ja der Mann prinzipiell ein anderes Menschenbild als die Frau.)

Wechselseitiges Vertrauen in die Berechtigung der anderen Position schafft einen Raum, um den die polaren Kräfte tanzen können, wie ich es nenne. Wenn der Mann oder männliche Aspekt annehmen kann, dass sie etwas weiß und sieht, das ihm aufgrund seines Seelenkostüms verborgen ist, dann hört er mit offenen Ohren zu. Umgekehrt genauso. Sein strenges Beharren auf Gesetzmäßigkeiten geht ihr naturgemäß gegen den Strich, doch aus Liebe zum Vater erträgt die Mutter die innere Bedrängnis und hält aufkeimende Abwehr im Zaum. Und umgekehrt.

(Wir erinnern uns an die Regeln, wie sich die Stände miteinander in Beziehung setzen sollten. Doch wer wirklich liebt, der braucht keine Anweisungen. Das leuchtet von selbst ein.)

Das hier gemeinte traute Gespräch ist die anfangs gezeigte, verborgene Mitte, z.B. im Yin-Yang-Symbol. Erinnerst Du Dich? Das Königs- oder Präsidentenpaar präsentiert sich dem Volk als Zweiheit; da ist nicht zu sehen, was hinter geschlossenen Türen im Dialog der Vertrauten und Angetrauten geschieht, doch das Herz kann spüren, wenn eine Verbindung gesegnet ist. Verzeih die dürftigen Worte im Versuch, ein Geheimnis zu schildern. Ist es ahnbar, vielleicht greifbar?

Plus- und Minuspol, Stab und Kugel, Vater und Mutter dürfen sich nicht bekriegen. Tanzen müssen sie miteinander, und das drückt sich in meinen Augen in dieser Steinarbeit aus (wo auch der Torus auftaucht!).

Das fehlende Herz

Wie der Dialog zwischen den Geschlechtern krankt, die sich mehr zanken als liebhaben, so scheint es auch in uns selbst. Kopf gegen Bauch, zwischen denen man sich ja immer entscheiden soll. Wir werden zwischen vernünftiger Distanz und empathischer Verschmelzung hin- und hergerissen, oder zwischen Denken und Wollen in Rudolf Steiners Worten. Das herzlich-fühlende Abwägen aber ist ausgeschaltet!

Das Herz wird oft mit dem Bauch gleichgesetzt, doch es ist schon rein körperlich in der Mitte als verbindendes Organ zwischen oben und unten. In den Kopf-gegen-Bauch Szenarien wird das Herz somit gar nicht berücksichtigt.

Bleiben wir bei Archetypen: was ist denn der maßlose Raubbau, den Konzerne zur Profitmaximierung betreiben, anderes als eine Vergewaltigung der Erdenmutter? Hier ist eine Art von Intelligenz am Werk, die den weiblichen Urgrund am liebsten zerstören möchte. Und diese Denk-Art wird wohlgemerkt nicht nur von Männern praktiziert, denn für den Kaufrausch vergessen auch Frauen gerne den wahren Preis der “Schnäppchen” und all des Tands. Andersrum ist es bei der aktuellen Einwanderungspolitik und ihren Befürwortern (unter denen auch viele Männer sind).

Alle willkommen zu heißen (refugees welcome) ohne Ansehen der Person und der genauen Umstände, und ohne Abwägung des wirklich Machbaren, muss zu großem Leid führen. So zu handeln ist einfach unverantwortlich bis hin zum Irrsinn. Ganz offensichtlich verweigert das mütterlich umsorgende Prinzip den berechtigten Bedenken des Vaters das Gehör! Sie verfällt dem Wahn unendlicher Fülle, ohne das tatsächlich jetzt Verfügbare ins Kalkül zu nehmen. Die Coronakrise ist im Grunde nur eine Variante derselben Geisteshaltung, wo für das (Über-) Leben weniger die Wirtschaft geopfert wird. Völlig überzogen.

Anmerkung
Nicht Kritik ist hier mein Motiv, sondern Erkenntnismut zu wecken. Die Welt ist nicht so kompliziert, wie es immer heißt, sprich ohne nachvollziehbare Ordnung. Auch die Vielfalt der Farben wächst aus nur Dreien, interessant oder? Mit ihrer Kenntnis fängt alles an, und alle Kompliziertheit lässt sich auch wieder auf die Grund- oder Urmotive zurückführen. Und männlich-weiblich drängen sich hier doch derart plakativ auf, dass ich mich frage: sind die Engel schon so verzweifelt, weil wir es einfach nicht kapieren wollen?

Die intensive Arbeit mit den Urmotiven führte mich schließlich zu der vollkommen unerwarteten Ahnung, dass es beim Beziehen einseitiger Standpunkte viel weniger um die Meinung an sich gehen könnte, sondern im tiefen Grund um die Suche nach Verbündeten. Über die extreme Positionierung sucht man eigentlich nach Anschluss an das verlorene Wir! Einigkeit unter Gleichgesinnten erzeugt Nähe, nicht wahr? Doch leider ist sie von der nicht wirklich belastbaren Art, denn gleich um die Ecke wartet ein anderes Thema, über das man sich zerstreiten kann und wird.

Gegen diese Lust auf Spaltung kann auch die Soziale Dreigliederung als “System” nichts ausrichten.

Geht es vielleicht im Kern darum, aus der sozialen Isolation und der grassierenden Einsamkeit in ein neues Wir zu finden? Ist das die Forderung, wirklich belastbare Herzensbande zwischen Wahlverwandten knüpfen zu lernen? Und zwar über alle Standpunkte hinweg, und alle Färbungen durch Nationalität, Religion und Hautfarben? Sie also nicht zu vermengen oder zu ignorieren, sondern Brücken zu schlagen? Ist dieses unsägliche Verbünden und Zusammenrotten womöglich

…ein Ruf, dass unsere Herzen eine neue Familie und Zuhause suchen, jenseits von Sippe und Kameraden – bei den wahren Freunden nämlich?

Könnte die “soziale Isolation” nicht nur Schikane sein, sondern ein Weckruf höherer Mächte? Um uns den Ist-Zustand plastisch vor Augen zu führen, also wie voneinander isoliert und einsam wir ja schon die ganze Zeit sind? Ohne hektischen Alltag und Partyrummel kann einem das jetzt bewusst werden.

Wer bin ich?

Halten wir fest: mal angenommen, wir würden den Staat im Rahmen der Dreigliederung entmachten, und Wirtschafts, Geistes- und Rechtsleben offiziell trennen. Doch was würde uns hindern, wieder zum eigenen Vorteil zu konspirieren, also – wie heute üblich – hinter den Kulissen Allianzen zu schließen und Lobbies zu bilden, Bünde und Rotten? Oder noch viel wichtiger: wer von uns würde sich solchen Machenschaften entgegenstellen? Vom Prinzip her haben wir auch heute die Gewaltenteilung, und jeder kann und soll sich unrichtigen Befehlen verweigern. Doch wer tut es?

Fassen wir es noch praktischer: wer stellt sich schützend vor den Kollegen, wenn er vor versammelter Mannschaft niedergemacht wird? Und zwar auch und gerade dann, wenn man diesen nicht besonders leiden kann – einfach aus dem Impuls, die Würde eines Menschen zu schützen (wie auch den Frieden im Seelenraum)? Wer steht auf, und verbittet sich den seelenverletzenden (Miss-) Ton – auch vom “Chef”? Wer das wagt, wovon ich ein Lied zu singen weiß, landet ruckzuck selbst auf der Abschussliste des mobbenden Kollektivs. Man kann sich diesem Sog in den Mob widersetzen, doch das erfordert Kraft und ein Bewusstsein, die einer (nur in Ansätzen existierenden) Schulung bedürfen. Darauf will ich hinaus.

Am Ende kommt alles auf den Einzelnen und sein Verhalten an, denn wie anfangs gesagt, kann Frieden nur geschlossen werden.

Die Kraft zu den nötigen Schritten wie Zuhören, Vertrauensvorschuss geben, Zurückstecken etc. verleiht aber nur der innige Wunsch, miteinander ins Reine zu kommen oder zu bleiben. Wo er fehlt, wird es immer Schäferhunde brauchen, um die Herde (der Untertanen) in Schach zu halten.

Na klar wäre es prima, irgendwer würde ein neues System einführen, und dann könnte wieder jeder seine Ruhe haben – fälschlich als Frieden bezeichnet. Doch der wird erst möglich, wenn sich genügend von uns sehr persönlich die entscheidende Frage stellen: “Wozu bin ich in diese Welt gekommen? Was war der Plan?”. Die Antwort gibt der “Herr der Ringe”, wo Aragorn nach vielen Umwegen endlich sein Dasein als Waldläufer aufgibt, und die Berufung zum Thron annimmt. Genau wie Parsifal.

Überwindung alter Glaubenssätze

Was wir jetzt in Ansätzen kennen, ist die alte Ordnung. Darin haben wir alle gelebt, und das ist uns in Fleisch und Blut übergegangen. Aus diesen alten Tagen – und das ist jetzt das Entscheidende – tragen wir alle ein Erbe in uns in Form der schon erwähnten Merk- und Glaubenssätze, die uns damals eingehämmert wurden.

So gesehen werden wir nicht durch Eltern oder die Gesellschaft geprägt / konditioniert; die bereits vorhandene Konditonierung wird lediglich aktiviert.

Doch um ein eigenes Leben zu haben, müssen diese Stimmen in einem zum Schweigen gebracht werden, und dazu ist bewusste Auseinandersetzung im “wie sehe ich das?” notwendig. Wir haben das schon angesprochen. Der Weg in die Zukunft ist eine tiefgreifende Inventur dieser Merk- und Glaubenssätze, um zu erkennen, wozu sie dienten. Denn wir gehen hier davon aus, dass Könige einst für das Wohl der ihnen Anvertrauten arbeiteten.

Was war also der Sinn ihrer Maßnahmen, und zu welcher Entwicklung wollten sie dem Volk verhelfen? Was sollten wir eines Tages selbst begreifen, um entsprechend souverän handeln zu können, und was hebelt den gesunden Menschenverstand einfach aus?

Ausblick auf die Lösung

Lies das Nachfolgende bitte mit der aktuellen Situation im Hintergrund. Frage: was wäre nötig gewesen, um die Coronakrise mit echter Vernunft zu meistern?

Darf die Zukunft einer Mehrheit für wenige bereits Betagte riskiert werden? Na klar will jeder leben, doch müssen andere jeden Preis dafür bezahlen? Wieviel Risiko der “Ansteckung” mit was auch immer (auch Ideen sind ja ansteckend) muss einfach gemeinschaftlich im Vertrauen getragen werden, weil die Angst sonst alle Geselligkeit tötet und alles zum Stillstand bringt? Wieviel Bewegungsfreiheit muss wiederum dem Einzelnen zugestanden werden, der anderen potentiell schaden könnte, damit er sein Ureigenes auf seinen Wegen zu entwickeln vermag, das die Gemeinschaft ja auch braucht? Oder soll jeder erst beweisen müssen, wie jetzt u.a. von Bill Gates gefordert, das von ihm nie und unter keinen Umständen Gefahr ausgehen kann?

Ist das überhaupt realistisch und wünschenswert, dass wir uns in Ruhe lassen? Sind es nicht immer die gestern komischen Ideen, die morgen “viral” gehen, und als große Erfindung und Bereicherung gefeiert werden? Nachdem sich alle dem Neuem geöffnet, gewandelt und angepasst (immunisiert) haben? Erreger und Fremdes fördern ja unseren Organismus, machen das Immunsystem durch Auseinandersetzung stärker – aber es bleibt halt ein Restrisiko. Soll man sich deswegen zu Hause einschließen, weil man draußen überfahren werden könnte? Dann fällt man halt von der Leiter.

Ob die Coronakrise nun künstlich inszeniert wurde oder nicht: sie verweist uns auf das uralte Problem der Waage zwischen Grenzen und Freiraum, zwischen Sicherheit und Chance, zwischen Richtig und mal sehen, zwischen Wissen und Glauben. Es ist in anderer Gestalt das gleiche Problem, das wir aus der Geschichte als Ringen um das rechte Maß von Macht kennen. Dominieren die Machthaber, die über Gesetze eigentlich nur einen Rahmen schaffen sollen, dann entsteht Tyrannei. Sind sie zu schwach, dann verroht und verpöbelt der Mutterpol und es geht drunter und drüber. Im Ringen um das Gleichgewicht wurde viel Blut vergossen, was nun aber nicht mehr nötig und zeitgemäß ist. Da wir Souveräne sind, soll dieses Ringen nun im Inneren jedes Einzelnen stattfinden. Dort ist das Schlachtfeld!

Die Lösung findet man nur in innerem Ringen – sofern man dazu in der Lage ist, weil nicht einer Position verhaftet.

Freie Gemeinschaft wird möglich, wenn wir zur Quelle gehen können, aus der väterliche Gesetze und weibliche Bräuche einst entwickelt wurden. Aus kindlichem Gehorsam wird die eigenständige Beziehung zu Vater und Mutter dort draußen und in uns selbst. Dazu ist nötig,

  • dass sich das Männliche ermächtigt, also den König und seine Denkverbote übergeht und unerschrocken selbst nach der ganzen Wahrheit sucht. Statt Gesetze nur blind zu befolgen, erforscht man sie selbst, und unterwirft sich in Anerkenntnis dem, was einleuchtet. Der väterliche Denker wird geboren.
  • Das Weibliche wiederum muss sich instinktiven Verschmelzungs-, Mutter- und Gemeinschaftstrieben entgegenstemmen, und von diffusen Sippen- / Gruppennormen emanzipieren. Unwillkürliches und artgebundenes Mitgehen- und Mitfühlenmüssen wandelt sich zur Kraft universeller, selbstbestimmter Einfühlung und Hingabe, wodurch die Hinter- und Urgründe des Seins erfahren werden können. Der mütterliche Dichter wird geboren.

Weil das Getriebensein aufhört, kehrt Ruhe ein, die Stille in der Herzensmitte.

Aus ihr steigt der Denker zum Himmel und holt die ihm erreichbaren Sterne, allein und im Rat der anderen Denker. Er übergibt sie dem Dichter, der sie in Mondlicht taucht, im Kontext sieht und mit anderen Dichtern ins Ganze bettet.

Aus dem Reich der Schatten holt er Bilder dessen, was da werden will. Der Denker beleuchtet diese im Licht klaren Bewusstseins und zeigt einzelne Aspekte auf. Immer im Gespräch, in uns und mit anderen, wird im Abwägen diejenige Lösung gefunden, die beiden Polen genügt. Wenn sich denkerische Wahrheit und dichtende Schönheit verbinden entsteht Weisheit.

Aus dem Wechsel der Betrachtungsart zwischen Ich und Wir, Analyse und Synthese erwächst das menschlich richtige, das Weise und Recht(e). Es ist beseelt von der Vision der Einigkeit durch Überwindung der Trennung in neuer, harmonischer Schöpfung.

Vor dem letzten Akt, wo sich der Denker gegen den Oberen ermächtigt, und der Dichter sich von der Sippe emanzipiert, möchte ich die alte in die neue Welt überführen. Dies sollte erst am Ende kommen, aber ich möchte Eure Geduld nicht über Gebühr strapazieren, ehrenwerte Leser und Leserinnen.


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Thomas C. Liebl
 

Bewegungslehrer, Autor, Visionär. Mehr Infos hier.

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Jürgen Elsen - 3. Mai 2020

“..Man kann nicht gleich an Institutionen gehen, man kann nicht gleich neue Einrichtungen pflegen, sondern es handelt sich darum, dass möglichst viele Menschen sich finden, in deren Erkenntnisfähigkeiten diese Dinge drinnensitzen, dann wird man mit diesen Menschen Institutionen bilden können.” (GA 196)

R.S. spricht darüber 1920 – also vor 100 Jahren.
Sind heute irgendwo diese – letztenendes organisational wirkende Institutionen im Sinne des von Steiner gemeinten Kontextes von Menschen gebildet worden ?

Ich kann keine sehen. Das einzige, was mir dazu einfällt ist mal wieder das KRD und schade, daß hier geschaffene – natürlich noch in den Anfang steckende Institutionen, die den Menschen im Sinne des obigen Artikels im Mittelpunkt haben – gerade von denen, die schon 100 Jahre über so etwas debattieren nicht mit weiterentwickelt werden …

Woran liegt das? Was stimmt denn nicht? Was braucht es denn noch?

Reply
    Thomas C. Liebl - 3. Mai 2020

    Danke für Antwort, Jürgen!

    Nein, die Institutionen sind nicht gebildet worden, oder besser der Staat nicht dreigegliedert. Der Grund dafür liegt m.E. im Zitat. Es haben sich eben zu wenig Menschen gefunden, die “diese Dinge” verinnerlicht haben. Wer das tut, muss staatliche Bevormundung in Bildungs- oder Gesundheitsfragen (!) vehement ablehnen. Aber genau das erlebe ich bei sehr wenigen. Da haben Dichter noch Emanzipations vor sich, wie ich schrieb, und Denker Befreiungsarbeit.

    herzlich
    Thomas C.

    Reply
Jürgen Elsen - 13. Mai 2020

Danke, Thomas – natürlich auch wieder für Deine anregenden Texte, Deine Zeit und Aufwand …. !

Wie Du schon sagst: es haben sich zu wenige Menschen gefunden, die … VERINNERLICHT haben…

Bei mir bedeutet Verinnerlichung eben auch das Einschließen von Willensenergie (= Tat).

Der “Moll-Schritt” der Verinnerlichung ist nur die eine Seite, darauf folgt der “Dur-Schritt” der Tat.

Und deshalb reicht es auch nicht “irgendetwas” – ja meist wohl gedanklich und verbal – abzulehnen (wie Du schreibst), sondern es müssen DAZU dann auch Schritte manifestiert werden.

Sonst kommt es eben nicht zu den Einrichtungen (“Dur-Manifestationen”), selbst, wenn Menschen da sind, die schon schön “mollig” sind und das überall hintönen 😉

Wir können uns ja jetzt alle “corona-bewähren”. Ich setze nirgendswo eine Maske auf, sondern ein freundliches Lächeln.

Falls ich des Hauses (Geschäft) verwiesen werden, komme ich dem natürlich nach, aber nicht ohne entsprechende “Belehrung”, nach dem Motto: Sie müssen das nicht tun !!! 😉

herzliche Grüße und weiterhin viel Energie und Wohlwollen

Jürgen

Reply
Ursula - 27. Mai 2020

Ich möchte mitteilen, dass ich sehr zu einer Gemeinschaft im obigen Sinne zählen würde, aber doch lieber den Rückzug in mein kleines Reich antrete, da ich die allerwenigsten Menschen zu ertragen weiß.
Also gelingt es mir nicht, in einem heilenden Sinne zu wirken. Da ist zu viel kaputt.
Wozu kann ich denn noch dienen, wenn nicht zum Aufbau einer weiterführenden Gemeinschaft?

Reply
Martin MS - 3. Juni 2020

Auch wenn ich nicht alles 1 zu 1 teile, das Gefühl geistiger Verwandtschaft ist sehr deutlich, von daher: *meld*.
Herzlichen Gruß,
Martin aus Marburg

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