Verschwundene Inseln und menschenleere Städte

Serie „Augenöffner“ (Teil 11)

Wo ist die Insel Friesland hin, und die Menschen in Städten um 1850? Wann wurde das unglaubliche St. Petersburg wirklich erbaut, und wurde es dort erst vor ein paar hundert Jahren so kalt? Weiter im Augenöffner-Krimi.

Diese Artikelserie baut inhaltlich aufeinander auf, deshalb lies am besten von Anfang an.

Sodom im Harz?

Als Überleitung vom letzten Artikel über mögliche Verheerungen in Amerika möchte ich dazu passende Aufnahmen von einer Erkundung der Teufelsmauer im Harz präsentieren. Sensibilisiert durch mein Vorwissen, dass Sodom und Gomorrha wirklich durch Feuer vom Himmel zerstört worden sein müssen, sah ich genauer hin – und wurde belohnt!

Ich erblicke hier keine natürliche Gesteinsformation, sondern eine uralte, künstlich errichtete Riesenmauer, die ungeheurer Hitze ausgesetzt gewesen sein muss. Wie es scheint, war hier einmal vor langer Zeit (?) die Hölle los, wie bei Sodom und Gomorrha.

Ein Besuch der Teufelsmauer lohnt sich, auch, um einmal mit ganz neuen Augen auf die so vertraute Landschaft zu blicken. Was uns zum geheimmisvollen Friesland bringt – immer mit der Frage im Hintergrund: wie wahr ist unser Geschichtsbild?

Verschwundene Inseln

Bis mindestens 1602 zeigten alle vorherigen Weltkarten eine heute verschwundene Insel mit Namen Friesland. Sie muss etwa doppelt so groß wie Irland gewesen sein, erscheint dicht besiedelt und lag südlich von Island.

Auf heutigen Karten jedoch ist sie spurlos verschwunden!

Handelt es sich wieder einmal um einen Irrtum der alten Kartographen? Oder ist der Meeresspiegel seither vielleicht bedeutsam angestiegen (wovon wir nichts wissen??), oder wurde sie gar eingesogen wie einst Atlantis? Das nachfolgende Video zeigt Landkarten, auf denen auch Skandinavien noch vor 400 Jahren völlig anders aussieht, und zwar ab min. 21:50.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=E0TdGlIeGPY

Im vierten Teil der Reihe (ab 3:10) geht es nochmal um Friesland (siehe Inhaltsangabe), sowie um eisfreies Land am Nordpol, wo heute nur noch Eiswüste ist oder sein soll. Bemerkenswerterweise werden auch Grönland (=greenland) und Island eisfrei dargestellt! Kam der große Winter erst um 1560 herum über Europa und alles nördlich davon? Und was ist mit den oft hunderte Kilometer langen Linien in der Landschaft (z.B. Kanada), die sie wie ein Gitter überziehen? Wer hat das wann und wie gemacht? Viele Rätsel!

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=i9Fff1N_6tw
Inhalt: Land am Norpol? (3:10), Kein Schnee in der Kunst vor 1500? (6:55) ,Friesland nochmal (18:30), Merkwürdige Linien / Gitternetze in der Landschaft bis ins Meer (22:40), Meeresanstieg? Geplasterte Straßen unter Venedigs Kanälen? (23:56), Afrika und Arabien: Keine Wüste aber Städte und Flüsse? (24:55)

Die Bedeutung Russlands

Mich persönlich brachte die Beschäftigung mit Friesland oder auch Sibirien (Stichwort Tartaria) dazu, den inneren Blick erstmals nach Norden zu wenden. Was ist (oder war) dort oben schon außer Wodkatrinkenden Leuten und viel Schnee, so dachte ich vorher? Wie es scheint, hat sich der Mantel des Vergessens über diesen Teil der Welt und unser Bewusstsein gelegt, der durch den Kommunismus den Stempel trostloser Rückständigkeit aufgedrückt bekommen hat.

https://mdz-moskau.eu/das-ende-der-chruschtschowka/

Nach Rudolf Steiner liegt in den Völkern Russlands die Zukunft, die einmal fortführen werden, was in Mitteleuropa an geistigen Kulturschätzen erarbeitet wurde.

Diese müssen aber übergeben werden, und deshalb ist eine gute Beziehung zwischen insbesondere Deutschen und Russen / Slaven so wichtig. Wir sehen ja, wie seit über 100 Jahren (bisher erfolgreich) versucht wird, dies zu verhindern. Was also ist dort oben, im eisigen, öden Norden? Na z.B. die Stadt des heiligen Petrus, St. Petersburg.

Primitive bauen riesige Paläste?

Noch vor kurzem kannte ich gerade einmal den Namen, ahnte aber nicht, welche unglaublichen Bauwerke dort herumstehen – z.B. über 2.300 Paläste, Prunkbauten und Schlösser, natürlich mit erlesenster Kunst überall. Zweitausenddreihundert! Und wir schaffen es noch nicht mal, einen schmucklosen Flughafen ordentlich zu bauen? Hier ein paar Eindrücke:

Das wirklich Bemerkenswerte ist aber wieder einmal, wie und wann all das entstanden sein soll, und unter welchen Umständen. Als Peter der Große, so wird gesagt, anno 1703 durch die sumpfige Einöde zog, soll er zum Machtgerangel mit den Schweden den Bau einer Festung in Meeresnähe befohlen haben.

Also im Sumpf wohlgemerkt, ohne Infrastruktur wie erschlossene Steinbrüche, Straßen, Ziegelbrennereien, Werkstätten mit Fachkräften usw. sollen seine einfachen (Bauern-) Soldaten dann in kürzester Zeit eine große Stadt mit goldenen Kuppeln und riesenhaften Kirchen und Palästen errichtet haben??

Das nachfolgende Video lohnt sich in voller Länge anzusehen, weil Silvie von New Earth die gängige Theorie mit köstlichem Sarkasmus gnadenlos demontiert. Augenöffnend!

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=MpRP4xNIWbs

Hast Du das Video gesehen? Ist Deinem Gefühl und gesundem Menschenverstand eingeleuchtet, dass es niemals so gewesen sein kann? Wie alt ist St. Petersburg also wirklich und welche Kultur hat sie mit welch beeindruckenden Mitteln erbaut? (Alle Gebäude weisen übrigens die schon behandelten mudflood-Charakteristika auf.)

In Verbindung mit dem eisfrei dargestellten Island und Friesland können wir die Frage formulieren: gab es z.B. im Winterpalast deshalb keine Heizung, weil keine benötigt wurde? War das Klima wesentlich freundlicher, als diese Stadt erbaut wurde? Kam die eisige Vernichtung erst vor 400 Jahren über die russischen Lande, die damals offenbar noch Tartaria hießen? Dann war der Boden um das heutige St. Petersburg damals womöglich auch noch nicht sumpfig? Ich denke in diesem Zusammenhang an die mit Gras im Maul tiefgefrorenen Mammuts, die es offensichtlich eiskalt und blitzartig erwischt hat.

Bild von www.ingenieur.de

Deutliche Hinweise auf eine Katastrophe im Stil von The day after tomorrow. Die Frage ist nur, wann sie wirklich stattgefunden hat, und was die Ursache war.

Zu schön, um wahr zu sein

Doch denken wir nochmal an diese 2.300 Gebäude von teils gigantischen Ausmaßen, und versuchen uns das möglichst konkret vorzustellen. Übersteigt allein die dafür benötigte Arbeitskraft und das Material nicht die Vorstellungskraft? Zumal innerhalb der kurzen Zeitspanne! Und nochmal: wir reden nicht von notdürftig aufgeschichteten, zugigen Burgen, sondern von mit erlesenster Kunst gefüllten, perfekt gearbeiteten riesigen Bauten für die Ewigkeit. Als gute Touristen sind wir zwar gewohnt, uns das ganze alte Zeug „reinzuziehen“, und lahm mit Ah und Oh zu quittieren, ohne auch nur eine Sekunde zu hinterfragen.

Doch wenn wir das mal tun: ist all das nicht zu schön, zu groß und zu prächtig, um wahr zu sein?

Hat das mit unserer recht harten und (trotz Maschinen) anstrengenden Realität irgendetwas zu tun? Da kommt man sich doch ein wenig wie im Wunderland vor, wie in einem durchgedrehten Traum mit tausend Prinzen auf fliegenden Einhörnern, oder? Deshalb möchte ich diesem süßen Traum zur Abkühlung einen Alptraum gegenüberstellen. Das gleiche St. Petersburg, das heute von Leben nur so sprudelt, zeigt sich um 1860 (fast) menschenleer!

Hier die sehenswerte Seite, von der die Bilder stammen.

Nirgendwo Menschen

Das gleiche Bild bietet sich in Moskau:

Oder in San Franzisco!

In diesem Video bekommst Du einen guten Überblick.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=5Vqvxt_EXnU

Weitere alte Fotos menschenleerer Städte findest Du unter nachfolgenden Links.

Zwischenstand

Richtigerweise suchen wir alle erstmal nach natürlichen Erklärungen. Vielleicht war es früh am Morgen und alle schliefen noch? Oder waren gerade alle in der Kirche? Aber: auf vielen Bildern verraten die Schatten, dass die Sonne hoch im Zenit stehen muss. Und es wäre schon ein fantastischer Zufall, wenn abertausende Fotos ausgerechnet zur Kirchgangzeit aufgenommen worden wären. Also was genau sehen wir? Sind die Städte vielleicht ausgestorben, oder liegen alle bewusstlos in ihren Betten? Handelt es sich womöglich um Fälschungen, wenn auch in großer Zahl?

Mir ist bekannt, dass auf Grund längerer Belichtungszeiten Menschen als Schatten oder gar nicht erscheinen können, doch auf manchen Bildern sind solche Schatten durchaus zu sehen – wenn auch wenige. Noch etwas ganz anderes sollte einem aber zu denken geben:

Alles wirkt wie eine unfertige Kulisse, ohne Bäume, Tiere oder von uns Menschen geliebte Accessoires, wie Markisen, Blumen etc.!

Irgendwie gespenstisch lebensfern, eine menschenfeindliche Einöde wie in „Spiel mir das Lied vom Tod“. Wir werden darauf noch zurückkommen.

Bitte behalte das aufkeimende Gefühl der Surrealität in Erinnerung, dieses „nicht von dieser Welt sein“. Hierzu nochmal der direkte Vergleich zwischen St. Petersburg damals und heute.

Im nächsten Artikel werden wir das gespenstische Gefühl auf die Spitze treiben, damit sich die Frage Bahn brechen kann: in welchem falschen Film sind wir hier eigentlich?

Weiter zu Teil 12

Thomas C. Liebl
 

Bewegungslehrer, Autor, Visionär. Mehr Infos hier.

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