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Freie Energie – Helle Köpfe im dunklen (?) Mittelalter

Ley Lines & heilende Energienetze

Ich halte es durchaus für vorstellbar, dass all diese metallenen Installationen auf und in Palästen oder Kirchen der Stromerzeugung dienten – jedoch nicht nur. Der so überdeutliche künstlerische Wille, der unserer “funktionellen” Architektur vollständig abgeht, widerspricht reinem Nützlichkeitsdenken. Der moderne Mensch will es sich in der irdischen Wirklichkeit gemütlich machen, doch früher betrachtete man das Diesseits nur als Gelegenheit, Früchte für das Jenseits zu sammeln.

Nicht um es hübsch zu haben, gestaltete man alles liebevoll, sondern um das Lieben zu üben.

Man fühlte noch die Verantwortung für die langsam alt werdende Mutter Erde und ihre Wesen, und tat deshalb alles, um sie gesund zu erhalten. Dabei spielten die Kirchen eine wichtige Rolle! Wahrscheinlich hast Du schon mal von den Ley-Lines gehört, Energiebahnen, die den Körper von Mutter Erde durchziehen – ähnlich wie Meridiane den unseren.

LEY LINES – THE KEY TO UNLOCKING THE MATRIX

Heiligtümer wurden immer auf Punkten erbaut, an denen sich diese Linien kreuzen, und deshalb befinden sich z.B. Kirchen genau dort, wo früher “heidnische” Schreine waren. Dabei ging es aber nicht nur um das Ausnutzen irgendwie starker oder heilsamer Energien. Das ist bestimmt ein Aspekt, aber interessanter finde ich den anderen: diese Heiligtümer sollten ihrerseits die Landschaft heilen, sie harmonisieren, wie das ein Akupunkteur mit seinen Nadeln macht, oder ein indischer Priesterarzt mit Klangschalen.

Gute Stimmung verbreiten

Genau deshalb waren die Kathedralen klingend gebaut! Das Gebäude selbst schwang in einer bestimmten Frequenz, verstärkt durch sorgfältig gestimmte Glocken, die Orgeln und den Gesang der Menschen. Das strahlte in die Landschaft und in die Atmosphäre aus, und stimmte sie. Klang formt die Materie, wie im folgenden Video wunderbar zu sehen ist.

Evan Grant: Making sound visible…

So erscheinen diese wunderbaren Rosetten-Fenster auch in einem neuen Licht!

Quelle

Hier ein Klangbild, das der Rosette in etwa entspricht:

Quelle

In diesem schon älteren, aber äußerst sehenswerten Video wird gezeigt, dass insbesondere symmetrische Formen messbar Energie erzeugen.

Free Unlimited Energy in 1850
Erzähl es weiter!

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Thomas Christian Liebl
 

Bewegungslehrer, Autor, Visionär. Mehr Infos hier.

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Bernhard - 12. April 2020

Hallo Thomas!

Danke vorerst für deine klare und kurzgehaltene Darlegung einiger Dubiositäten unserer Geschichte!Das einzige “Problem” das ich als Nachrichtentechniker und Verehrer Rudolf Steiners habe ist folgendes:
Kein Gebäude überlebt unbeschadet einen Blitzeinschlag ohne Blitzableittechnik!
Wenn man also ausser diesen “Verzierungen”, Kugeln und Metalldingern nichts findet was auf einen Blitzableiter hindeutet dann stimmt da was nicht!!!Natürlich ist es möglich Atmosphärische Energie zu gewinnen…ok.
Elektrizität ist aber nix konstantes und müsste vor der Nutzung “gerichtet” werden.Ein paart Antennen und schon leuchtet ganz Paris ist zuwenig.Man müsste mal schauen wie es unter diesen Verzierungen und Metallkugeln weitergeht.Auch in der Jetztzeit sind die Sendemasten, Antennen usw., also was wir von Aussen sehen nur die Spitze des Eisbergs.Vielleicht sollte man tiefer nachforschen….ich finde bezüglich meine “Problems” leider nix was Sinn macht.Nicht mal bei Rudolf Steiner finde ich was dazu obwohl ich bis jetzt in seinen Werken immer eine Lösung auf die meisten Fragen gefunden habe 🙂

….bleibt nur mich zu bedanken für deine Tolle Seite!

glg

Antworten
Heinz Harald - 7. Februar 2021

Lieber Thomas Christian,
zu den Straßenbahnen ohne Oberleitungen habe ich ein anderes Wissen.
Vor der Einführung von Oberleitungen bildeten die zwei Schienen die Stromzuführung. Es war auch die Zeit des Stromkrieges zwischen Tesla und Edison. Am Anfang fuhren die Straßenbahnen mit Gleichstrom, der aber bei längeren Leitungen wegen des wachsenden Widerstandes immer wieder neu eingespeist werden musste. Tesla hatte zu dieser Zeit den effektiveren Wechselstrom erfunden (Kraftwerk an den Niagarafällen), da er durch Transformatoren in höhere Spannung umgewandelt werden konnte. Hohe Spannung = kleinere Ströme = kleinerer Widerstand. Daher wurde die Weltausstellung 1893 in Chicago durch Wechselstrom über die Westinghouse-Stopper-Lamp großzügig beleuchtet.
Bei der Umstellung der Straßenbahnmotoren auf Wechselstrom passierte es, dass die Pferde mit ihren Hufeisen gleichzeitig auf zwei Schienen standen und durch den gegenüber Gleichstrom gefährlicheren Wechselstrom zu Tode kamen. Das nutze Edison aus, um gegen den Wechselstrom zu Felde zu ziehen.
Edison verlor den Stromkrieg und so wurden die Oberleitungen eingeführt, damit es nicht mehr zu diesen tödlichen Zwischenfällen führte. Wir hatten z.T. in Leipzig noch in den 50er Jahren Gleichstrom im Haushalt. Bei Versuchen mit diesem Gleichstrom erhielt ich ab und zu einen Stromschlag, der zu keinen gesundheitlichen Folgeschäden führte. Bei Wechselstrom kann das gefährliche Herzflimmern auftreten.
Also keine Freie Energie für Straßenbahnen in New York um 1900.

Antworten
    Thomas Christian Liebl - 7. Februar 2021

    Danke lieber Heinz-Harald,

    ja tatsächlich, so könnte es gewesen sein – doch (schnelle) Erklärungen sind nicht das Ziel dieser Serie.

    Mir geht es darum, auf die heute dominierende Art des Denkens aufmerksam zu machen, das von dieser eigenartigen intellektuellen Befriedigung begleitet ist. Siehste (mein Kind), ist doch alles ganz einfach. Nur ein wenig nachdenken und es zeigt sich: wir haben alles im Griff. Keine Freie Energie, kein Hokuspokus. Wir wissen ganz genau, was, wer, wann gemacht hat. Ganz logisch, aus A folgte B…

    Und befriedigt lehnt sich der Gelehrte in uns wieder zurück, und vergisst seinen Hamlet. Denn es würde ja verunsichern, dass es viel mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als der dürre Verstand zu fassen vermag.

    Es ist dies ein Denken, das in Teilbereichen seine Berechtigung hat, doch nicht zur Erklärung der GANZEN Realität taugt. Ein Denken, das den so dringende benötigten Zugang zum Übernatürlichen versperrt, weil es keinen Raum lässt oder lassen möchte für Ungereimtheiten. Dazu zählen z.B. Spontanheilungen, die von der rationalen-materialistischen Medizin mit Achselzucken ins Kuriositätenkabinett verbannt werden, weil ein darauf-eingehen unangenehm wäre. Dann müsste man sich nämlich jener überphysikalische Ebene zuwenden und sie in Betracht ziehen, die man mit Äther- oder Lebenskraft bezeichnet, wo es Astralreisen gibt und Moleküle nicht von Massenanziehung zusammengehalten werden.

    Vielleicht stimmt die Geschichte mit Tesla, Edison und Westinghouse sogar – woran berechtigte Zweifel bestehen – aber was ist dann mit all den anderen Ungereimtheiten, die in der Serie aufgeführt wurden? So gern auch ich auf dem Boden der Tatsachen stehe, so halte ich den Zweifel für ein Heilmittel. Der Zweifel, ob die Welt so ist, wie man uns sagte, der hat die Macht, das Denkgefängnis zum Einsturz zu bringen.

    Doch dazu muss man staunen und sich wundern können, ohne sofort nach Erklärungen zu suchen. Also die Erklärungsnot erstmal zu empfinden und auszuhalten. Dazu möchte ich hier anregen, dass man diesen Zustand sucht und eine Weile in ihm verbleibt. Erst dann kann die Trennung zwischen Wissenschaft und Religion, zwischen natürlich und übernatürlich spürbar werden, die Kluft, die mitten durch unsere Seelen geht. Nur daraus wächst der Wunsch nach Heilung des Risses.

    herzlich
    Thomas Christian

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