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Das vergessene Land hinter dem Sumpf

Warum Verschwörungstheoretiker in Wahrheit Helden sind

Wieso sind manche Themen so furchtbar „heiße Eisen“?

Warum löst der Gedanke bei vielen solche Empörung aus, die im Kino genossenen Verschwörungen könnte es auch im wirklichen Leben geben? Wenn doch bekanntlich Sieger die Geschichte schreiben, wieso sollten sie die unsere nicht verfälscht haben – und die der letzten Jahrhunderte überhaupt?

Ist geistige Versklavung durch Raub der Identität nicht das ultimative Beherrschungsinstrument – weil viel effektiver als Androhung von Gewalt ?

Ist womöglich Angst das Motiv, Leute pauschal als dumm abzustempeln, die solch einem Verdacht nachgehen? Angst, weil an ein Tabu gerührt wird, an ein Wissen, das mit einem Bannfluch belegt wurde? Ein Verdrängungsmechanismus wie bei sexuellem Missbrauch, um die Seele vor dem Unausdenkbaren zu schützen?

Zumindest die Heftigkeit der Ablehnung von „Verschwörungstheoretikern“ würde dazu passen, wie auch die Schnelligkeit, mit der dieser Kunstbegriff angenommen wurde. Unhinterfragt wurde er wie ein Strohhalm begierig ergriffen, weil er Entlastung verspricht, ein modernes „Satan weiche“. Vor was schrecken Menschen da eigentlich zurück, die Freunde und Verwandte lieber im Shitstorm niederknüppeln, als sich deren unbequemen Fragen zu stellen? Die Reaktion ist zu heftig, um normal erklärt zu werden.

Angst vor Verlust der Identität

Niemand „opfert“ seine Liebsten einfach so, außer es geht um Kopf und Kragen. Denn durch Fragen zu 9/11 und Co. steht ja nichts weniger auf dem Spiel, als die eigene Identität. Das macht Todesangst. Diese Fragen rütteln an der (erlernten) Vorstellung, wer ICH bin.

Sie stellen die Identität in Frage.

Wer bin „Ich“ denn, wenn nicht ein braver Steuerzahler, der als Ausgleich für lebenslange Maloche und Sinnentleertheit am Wochenende Fußball gucken darf, oder in den Swingerclub? Und ist es nicht eine großartige Entschädigung für fortgesetzten Wahlbetrug, dass wir unser Geschlecht jetzt frei wählen dürfen? Was bliebe, wenn man die da oben nicht mehr als „gute Hirten“ wahrnehmen könnte, sondern als die fiesen Sklavenhalter sehen muss, die sie sind? Die nicht hüten, sondern alles tun, um in uns das Bewusstsein eigener Macht, Größe und Bestimmung zu unterdrücken? Ja, dass es ihnen sogar gelang, einst weltberühmten Dichtern und Geistgiganten das Kriechen und Bücken als gesundheitsfördernde Gymnastikübung zu verkaufen? Was tun, wenn solche Erkenntnis ans Licht drängt?

Nun, dann sucht man entweder Entlastung in der Opferung schwarzer Schafe, oder man stellt sich dem Wolf im Schafspelz.

Ja, man hat uns von der Vergangenheit abgeschnitten, der Erinnerung beraubt und aller Kultur. Aber nicht nur uns Deutsche, sondern alle Völker weltweit haben ihre Traditionen verloren, Spiele, Gesänge und Tänze. Bei uns war der Kahlschlag nur am radikalsten. Es ist ein Fakt, dass wir von unserer Geschichte und Herkunft abgeschnitten wurden, und dass man uns mit falschen Bildern made in Hollywood füttert. Deshalb hält sich jetzt eine Mehrheit für schlaue Affen in einem sinnlosen Überlebenskampf. Da bleibt nur der Konsum, und möglichst viel Fun und Sex.

Was gesehen werden will

Doch auf einmal stellen Mutige Fragen, die auch den Bannfluch des Verschwörungstheoretikers nicht fürchten. Die um der Wahrheit willen lieber einsam ihren Weg gehen, als in einer auf Lügen gebauten Geselligkeit zu verweilen. Menschen, die all den Ungereimtheiten um uns herum nicht ausweichen, sondern Fragen stellen. Wie die Macher dieses Films:

Erfundene Geschichte Teil 1

Ich empfehle dieses Video wegen der darin gestellten Fragen, von denen ich viele bereits in meiner Augenöffner-Serie behandelt habe. Etliche Themen konnte ich aus Zeitgründen jedoch nicht berühren, die hier auftauchen.

Wäre nur hier und dort etwas merkwürdig, könnte man es abtun, doch der Ungereimtheiten sind einfach zu viele.

Bei den Antworten sollten wir uns m.E. Zeit lassen, weil dort ebenfalls Erkenntnisfallen lauern. Ich glaube nicht (wie viele) an die glücklich vereinte Weltfamilie im paradiesischen Tartaria-Großreich, das durch die bösen „Parasiten“ zerstört wurde. So einfach ist die Welt nicht, nicht nur Gut und Böse.

Ich kann aber mit Bestimmtheit sagen, dass wir nicht so fortschrittlich und „modern“ sind, wie man uns erzählt. Schon vor 12.000 Jahren bauten wir Menschen Flugapparate, wenn auch mit anderen Mitteln und (Äther-) Kräften. Weltweite Kommunikation? Alles nichts Neues.

Aufwachen ist erst der Anfang

Was wirklich neu ist, das ist, dass einem nichts mehr von oben eingegeben wird. Einstmals verfügten wir ähnlich wie unsere Tiergeschwister über sichere Instinkte, und was zu tun war, lag uns im Blut – im wahrsten Sinne des Wortes. Doch es war nicht eigenes Wissen, sondern Ererbtes und Geschenktes. Jetzt befinden wir uns in der einmaligen Situation, aus eigener Kraft zum Verstehen zu finden. Dann gehören das erworbene Wissen und Fähigkeiten wirklich uns.

Nicht nur, aber auch zu diesem Zweck wurden die Überbleibsel der alten Kulturen und ihrer unglaublichen Errungenschaften von der Erde und aus unserem Gedächtnis getilgt. Nicht, um uns klein zu machen oder zu halten, sondern um Aufstieg zu ermöglichen. Keine Vorfahren drängen sich mehr in unsere Seele – einfach, damit wir sie suchen können aus eigenem Willen. Ebenso werden wir nicht mehr vollversorgt in eine Welt mit frei verfügbarer, kostenloser Energie geboren, weil wir uns erst im Mangel Gedanken über den richtigen Weg machen (können).

Eindeutig sind wir am Nullpunkt zivilisatorischer Entwicklung angelangt, was diese noch einmal gezeigten Bilder belegen.

Und so sah es früher aus:

Wie ich hier näher ausführte wurden die alten Kulturen von Wissenden gestiftet, von Eingeweihten und Göttern. Davon berichten die Mythen aller Völker! Jetzt sind die Götter fort, doch ihre größte Gabe haben sie uns hinterlassen:

Verstand, Einfallsreichtum und Sehnsucht nach einer menschenwürdigen Zukunft. Alles ist da, um die alten Welten neu zu erschaffen. Doch das kann nur einer tun: DU

In die Praxis kommen

Glaubt man der heutigen Wissenschaft, dann sind die Landschaften um uns herum das Ergebnis eines millioooooonen Jahre langen Prozesses, wo sich tote Materie auf Grund abstrakter Gesetzmäßigkeiten zu irgendwas geformt hat. Die Betonung liegt auf „Glauben“.

Dem unbefangenen Blick zeigt sich, dass einst lebendig war, was dann zu Stein wurde.

Den einen sprengen solche Aussagen die Vorstellungskraft; andere wiederum bejubeln solchen „Unsinn“ mit dem Gefühl: „Ich habe es doch gewusst!“ Auch wir werden in der Zukunft wieder Berge versetzen, ohne Bagger, sondern rein aus der Kraft unseres Willens gespeist aus einem „für möglich halten“. Doch vorher muss die Angst besiegt werden, der Kleinglaube, in den sich viele mit der Abweisung des eigentlich Offensichtlichen retten, das sei doch alles nur Verschwörungstheorie.

Ein wahrhaft raffinierter Ausdruck, weil er unsere eingeborene Abneigung gegenüber Spinnern und Realitätsfremdheit stimuliert. Tatsächlich ist ja nicht jeder „ganz bei Trost“, der sich mit diesen Aufklärer-Themen beschäftigt, ja sie sogar missbraucht, um sich als etwas Besonderes zu profilieren. Es gilt eben im Einzelfall zu prüfen, mit wem man es zu tun hat: hält sich da jemand für den Oberchecker, nur weil er das System „durchschaut“ hat? Und geht allen fortan auf den Geist mit seinem Wissen, dass ja doch alles böse und verdorben ist?

Oder nutzt einer seine Geistesgaben, höher und weiter zu denken? Wie wäre sie, die schöne, heile, menschenwürdige Welt? Und wie kommen wir dahin? Das ist für mich die Frage, aus der die Kultur der Mitte gewachsen ist. Sei herzlich eingeladen, unter diesem Link.

Erzähl es weiter!
Thomas Christian Liebl
 

Bewegungslehrer, Autor, Visionär. Mehr Infos hier.

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EdithAleit - 5. März 2021

Danke für die Ermunterung, das Video und die schönen Bilder! Bei letzteren kann einem nur das Herz aufgehen… – ganz im Gegensatz zu unseren heutigen „Wohnblöcken“.

Ich fühle mich an Platons Höhlengleichnis erinnert – und bin wieder einmal erstaunt über dessen Aktualität: als wäre es für uns geschrieben…

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