Das gestohlene Herz

Teil 2 der Serie: Der Kampf um unsere Mitte

In der Coronakrise stehen sich – wie schon bei der Flüchtlingskrise oder im geteilten Deutschland – zwei verfeindete Lager gegenüber. Nichts besonderes, mag man denken; doch als Märchenfreund fällt mir auf, dass in den Forderungen und Haltungen der Lager Urpolaritäten zum Ausdruck kommen:

Gesetz und Grenzziehung gegen Leben und fließende Hingabe.

Könnte es sein, dass sich Politiker doch etwas bei der Art denken, wie sie das Land regieren und Ereignisse lenken? Sprechen sie mit Bedacht in uns tief verankerte Archetypen an, um durch unwillkürliche Bejahung Lagerbildung zu forcieren?

Denn wo zwei sich streiten, kann der Dritte in Ruhe seine Diäten erhöhen.

In Filmen wie Moana (Vajana) werden uns diese tief vertrauten Urprinzipien lebendig vor Augen geführt – was wohl der Grund für ihren Erfolg ist. Das bewusste Verständnis der Urprinzipien von Gesetz und Leben macht uns nicht nur immun gegen Manipulation, sondern hilft auch bei der Lösung des Daseinsrätsels. Was will werden in der Welt, die durch die Coronakrise gerade aus den Fugen gerät?

Das erzählt uns Moana, das kleine, furchtlose Mädchen.

Thomas C. Liebl
 

Bewegungslehrer, Autor, Visionär. Mehr Infos hier.

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